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Self-hosting ist ein fortgeschrittenes Setup. Beginne mit der normalen Installation, wenn du nicht ausdrücklich Controller und Backend-Dienste selbst betreiben musst.

Was du betreibst

Für die Architektur der Komponenten siehe die Architektur-Übersicht.

Vor dem Start

Stelle sicher, dass du Folgendes hast:
  • Mindestens eine Maschine für den Controller und eine oder mehrere Maschinen für Serverhosts
  • Stabile Netzwerkverbindung zwischen Controller, NATS, PostgreSQL und jedem Serverhost
  • Einen Backup-Plan für PostgreSQL
  • Monitoring für Controller, NATS, PostgreSQL, Festplattennutzung und Serverhost-Speicher
  • Einen Plan zum Synchronisieren von Templates und Workflows zwischen Serverhosts
Halte das erste selbst gehostete Setup klein. Teste zuerst einen Controller, eine PostgreSQL-Datenbank, eine NATS-Instanz und einen Serverhost, bevor du Hochverfügbarkeit oder weitere Hosts hinzufügst.

Empfohlener Ablauf

1

Architektur verstehen

Lies die Seiten Controller, Serverhost und CLI, damit du weißt, welche Komponente welche Aufgabe übernimmt.
2

Infrastruktur-Dienste vorbereiten

Stelle zuerst PostgreSQL und NATS bereit. Der Controller braucht beides, bevor er Server abgleichen oder API-Anfragen beantworten kann.
Der Controller-Host sollte PostgreSQL und NATS erreichen können, bevor du SimpleCloud-Komponenten startest.
3

Controller starten

Konfiguriere den Controller mit deinen PostgreSQL- und NATS-Endpunkten, starte ihn und prüfe die Logs.
4

Serverhosts verbinden

Installiere SimpleCloud auf jeder Maschine, die Minecraft-Server ausführen soll, und verbinde jeden Host mit deinem selbst gehosteten Controller.
5

Geteilte Dateien synchronisieren

Wenn du mehr als einen Serverhost betreibst, synchronisiere Templates, Workflows und Optionen. Siehe Multi-root Setup.
6

Testgruppe erstellen

Erstelle eine kleine Server-Gruppe mit Minimum Servers auf 1 und prüfe, ob der Controller sie auf einem Serverhost startet.
Ein erfolgreicher Test erreicht AVAILABLE und erscheint im Dashboard oder in der sc-Ausgabe.

Produktions-Checkliste

Sichere PostgreSQL regelmäßig und teste Wiederherstellungen. Die Datenbank enthält den persistenten Zustand des Controllers.
Wenn du mehrere Controller-Instanzen betreibst, führt nur der gewählte Leader die Reconciliation aus. Alle Instanzen müssen dieselben PostgreSQL- und NATS-Dienste erreichen können.
Erlaube Controller-zu-Serverhost-Verkehr, NATS-Verbindungen, PostgreSQL-Verbindungen und spielerseitige Minecraft- oder Proxy-Ports. Halte interne Dienste möglichst privat.
Synchronisiere das secrets/-Verzeichnis nicht zwischen Serverhosts. Jeder Serverhost braucht seine eigene Identität. Siehe Multi-root Setup.
Aktualisiere zuerst eine Umgebung, prüfe Serverstart und Shutdown, und rolle Änderungen danach auf weitere Hosts aus.

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