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Eigenen Configurator erstellen

Wenn du eine Gruppe oder einen persistenten Server erstellst, wählt das Dashboard einen eingebauten Configurator aus. Für die Standardkonfiguration musst du nichts weiter einrichten. Erstelle einen eigenen Configurator für Einstellungen, die der eingebaute Configurator nicht verwaltet. Verwende Templates, wenn du nur dieselben Dateien auf deine Server kopieren möchtest.
Ein eigener Configurator ersetzt den ausgewählten eingebauten Configurator. Übernimm daraus alle Einstellungen, die dein Server benötigt. Dazu gehören insbesondere der Port und die Proxy-Einstellungen.
Dieses Beispiel erweitert den Configurator Paper/Spigot Standalone um den Schwierigkeitsgrad und die Sichtweite. Wenn dein Server über einen Proxy verbunden wird, beginne stattdessen mit dem passenden Proxy-Configurator.
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Configurator-Datei erstellen

Erstelle auf dem Serverhost die Datei options/configurators/paper_survival.yml:
options/configurators/paper_survival.yml
Jeder Wert unter path verweist auf eine Datei relativ zum jeweiligen Serververzeichnis. Ein Configurator kann mehrere path-Einträge enthalten und damit mehrere Dateien ändern.
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Configurator auswählen

Öffne die Gruppe oder den persistenten Server im Dashboard und gehe zu Settings > Blueprint. Wähle unter Software Configuration die Option Custom, gib paper_survival ein und speichere die Änderung.
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Änderungen anwenden

Starte die Gruppe oder den persistenten Server neu. SimpleCloud wendet den Configurator vor dem Start auf jeden Server an, der diesen Blueprint verwendet.
Wenn der Server auf mehreren Serverhosts ausgeführt werden kann, füge die Configurator-Datei jedem dieser Serverhosts hinzu.

Configurator-Referenz

Jeder Eintrag unter paths gibt eine Konfigurationsdatei, ihr Format und die anzuwendenden Werte an.
Strukturierte Dateien behalten Werte bei, die nicht im Configurator angegeben sind. TXT ersetzt die gesamte Datei.
Verwende Platzhalter, wenn ein Wert von der Serverinstanz abhängt.Setze Platzhalter in Anführungszeichen, wenn ihr Ergebnis Text sein muss:
Eigene Properties der Gruppe oder des persistenten Servers stehen ebenfalls als Platzhalter zur Verfügung. Eine Property namens motd kannst du beispielsweise als %motd% verwenden.Verwende eine Secret-Referenz als Configurator-Wert, um ein Passwort, Token oder einen anderen vertraulichen Wert einzusetzen:

Fehlerbehebung

Prüfe, ob options/configurators/{name}.yml auf jedem Serverhost vorhanden ist, auf dem der Server ausgeführt werden kann. Der im Dashboard angegebene eigene Name muss dem Dateinamen ohne .yml entsprechen.
Starte zuerst den Server neu. Wenn sich der Wert weiterhin nicht ändert, prüfe, ob path relativ zum Serververzeichnis ist, type dem Dateiformat entspricht und die Einstellung korrekt unter data eingerückt ist.
Prüfe die Schreibweise des Platzhalters und verwende die Prozent-Syntax, zum Beispiel %port%. Füge für einen eigenen Platzhalter der Gruppe oder dem persistenten Server eine Property mit demselben Namen hinzu.
Prüfe das Serverhost-Log auf einen Configurator-Fehler. Häufige Ursachen sind ungültiges YAML, ein nicht unterstützter type oder ein Wert, dessen Struktur nicht zur Zieldatei passt.